Die 10 besten 22 kW Wallbox Modelle 2022 im Test

von Jonah Sandmann | Aktualisiert am

22 kW Wallbox Test 2021Willst Du auch in den Genuss kommen, Dein Elektroauto nie wieder zur öffentlichen Ladestation fahren zu müssen? Mit einer 22 kW Wallbox kannst Du Dein Elektroauto etwa 10x so schnell aufladen, wie an einer gewöhnlichen Steckdose.

Außerdem steht bei einer Wallbox die Sicherheit an erster Stelle – deshalb ist eine Wallbox für die Fahrer eines Elektroautos unverzichtbar.

Doch vor dem Kauf einer 22 kW Wallbox gilt es einiges zu beachten, unter anderem die Ladeleistung, der Steckertyp, die Kabellänge, die Funktionen und vor allem der Preis sind von Modell zu Modell unterschiedlich.

Worauf Du vor dem Kauf einer Wallbox achten musst, erfährst Du in diesem ausführlichen 22 kW Wallbox Test. Übrigens: Den beliebten KfW Zuschuss von 900 Euro für Deine private Ladestation gibt es für Wallbox Modelle mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW. Sieh Dir die 10 besten 11 kW Wallbox Modelle im Vergleich an, falls Du Dir die Förderung sichern willst.

Die 10 besten 22 kW Wallbox Modelle im Vergleich

22 kW Wallbox Test1. ABL eMH1, DC-Fehlerstromsensor, kein RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Vergleich2. Alfen Eve Single Pro, DC-Fehlerstromsensor, RFID, Ladestecker PREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20223. EVBox Elvi, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Vergleich4. ABL eMH3, 2x DC-Fehlerstromsensor, RFID, 2x LadesteckerPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20225. Mennekes Amtron Xtra, FI Typ B, kein RFID, 7,5 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Ladestation6. ABL eMH2, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 Wallbox Test 20227. KEBA KeContact x-series, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Ladestation Test8. KEBA KeContact b-series, DC-Fehlerstromsensor, RFID optional, Stecker oder 4 / 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20229. Wallbox Pulsar Plus, DC_Fehlerstromsensor, kein RFIDPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 202210. Juice Booster 2, mobile Ladestation, DC-Fehlerstromschutz, kein RFID, DiebstahlschutzPREIS PRÜFEN

22 kW Wallbox Nr. 1: ABL eMH1 mit Kabel

Bild © ABL

Kommen wir zu aller erst auf eine günstige und kompakte Wallbox mit 22 kW Ladeleistung zu sprechen. Die eMH1 von ABL ist vor allem für den privaten Gebrauch bestens geeignet.

Design

Diese kleine Wallbox ist bereits mit einem fest integriertem Typ 2 Ladekabel (6 Meter lang) ausgestattet. Die ABL eMH1 kann sowohl an der Wand, als auch auf einem Standfuß montiert werden – so wie jede andere Wallbox in diesem Test.

Das Kunststoffgehäuse ist mit der Schutzklasse IP54 ausgezeichnet und somit grundsätzlich sowohl für die Garage und für den Außenbereich geeignet. Beachten Sie aber bitte meine ausführlichen Erklärungen zu diesem Thema in der 22 kW Wallbox Kaufberatung unten.

Mit einem Gewicht von 4,5 Kilogramm liegt die 22 kW Wallbox im Mittelfeld. Wie bei vielen anderen Wallbox Modellen auch, ist bereits eine Bohrschablone und ein Montageset im Lieferumfang enthalten.

Was der ABL eMH1 leider fehlt, ist eine Kabelhalterung. Viele Wallbox Modelle sind bereits mit einer integrierten Kabelhalterung ausgestattet oder das Gehäuse so clever geformt, dass das Ladekabel um die Ladestation gewickelt werden kann.

Empfehlenswert ist im Falle der ABL eMH1 daher die passende Montageplatte mit integrierter Kabelhalterung. Generell empfehle ich eine Kabelhalterung auch für den Innenbereich, das Kabel der Wallbox wird sonst schnell schmutzig und/oder zur Stolperfalle.

Funktionen

Apropos Außenbereich: Da die ABL eMH1 primär für die private Nutzung gedacht ist, verfügt diese nicht über eine Zugangssicherung. Das Schloss im Gehäuse ist dazu da, eine einfache Installation zu ermöglichen. Bedeutet also: Die ABL eMH1 leider nicht gegen eine Fremdnutzung geschützt.

Dafür sind in der Wallbox von ABL bereits eine DC-Fehlerstromerkennung (übrigens Standard bei allen ABL Wallbox Modellen) und ein FI-Fehlerschutzschalter Typ A integriert – Du sparst Dir bei der ABL eMH1 also ein paar Hundert Euro Installationskosten.

Für die Installation benötigst Du lediglich einen vergleichsweise günstigen Leitungsschutzschalter (es genügt C-Charakteristik) in der vorgelagerten Hausinstallation. Die serienmäßige Ausstattung der ABL eMH1 spart Dir also Geld, denn solche Sicherungsmaßnahmen sind Pflicht. Hier gilt: Sparst Du bei der Ladestation, wird die Installation teurer – und in der Regel sind die Gesamtkosten dadurch ebenfalls höher.

Im Vergleich zu den anderen 22 kW Wallbox Modellen in diesem Test ist die ABL eMH1 nicht wirklich intelligent. Es fehlt ein Display, eine Schnittstelle für ein Lastmanagement und ein MID Energiezähler. Der MID Energiezähler könnte für den privaten Gebrauch insbesondere dann interessant sein, wenn Du die Stromkosten für Deinen Dienstwagen nachweisen musst.

Fazit

Insgesamt ist die eMH1 von ABL eine preiswerte Lösung ohne viel Schnickschnack. Die Qualität stimmt auf jeden Fall, hier zeigt sich einfach die langjährige Erfahrung des bayerischen Familienunternehmens, welches bereits seit 1925 hochwertiges Elektrozubehör für Industrie und Handwerk herstellt.

Und mal ehrlich: Eine Wallbox in der eigenen Garage benötigt natürlich keine smarten Funktionen, keinen Zugangsschutz und auch kein ausgeklügeltes Lastmanagement. Daher ist die eMH1 meiner Meinung nach die beste Ladestation mit 22 kW für den privaten Bereich.

Allerdings könnte dann die 11 kW Variante der eMH1 Wallbox unter Umständen noch besser für Dich geeignet sein. Klar: Der „kleine Bruder“ lädt zwar nicht ganz so schnell, ist aber dafür günstiger und zusätzlich KFW förderfähig. Bist Du an der 900 Euro Prämie (für Privat) interessiert, dann empfehle ich Dir außerdem erneut einen Blick auf die besten 11 kW Wallbox Modelle 2021.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 2: Alfen Eve Single

Bild © Alfen

Als Nächstes kommen wir zu einer 22 kW Wallbox, welche preislich gesehen mit etwa 1500 Euro Anschaffungspreis im Mittelfeld anzusiedeln ist. Im Gegensatz zur ABL eMH1 ist die Eve Single Pro-Line von Alfen jedoch auch für Unternehmen eine gute Lösung.

Design

Die Alfen Eve Single Pro Line ist mit einer Ladesteckdose, keinem Ladekabel versehen. Dadurch kommen, falls Du noch kein Kabel hast, weitere Kosten (je nach
Kabel etwa 200-350  Euro) auf Dich zu.

Es hat aber auch Vorteile, wenn das Kabel nicht fest in der Wallbox integriert ist. Du kannst das Kabel auf Reisen mitnehmen, den Steckertyp (Typ 1 oder Typ 2)  wählen und die Länge des Kabels selbst aussuchen. Außerdem kannst Du auf Wunsch auch auf ein Spiralkabel zurückgreifen. Eine Kabelhalterung hat diese Wallbox allerdings nicht.

Das Gehäuse der Alfen Walbox ist übrigens mit der Schutzklasse IP55 versehen und somit für den Außen- & Innenbereich gleichermaßen geeignet.

Diese 22 kW Wallbox ist außerdem mit einem Farbdisplay ausgestattet, welches sich wunderbar individualisieren lässt. Zum Beispiel können Sie dort Ihr Firmenlogo anzeigen lassen.

Funktionen

Die Alfen Eve Single Pro-Line kommt serienmäßig mit einem DC-Fehlerstromsensor. Dadurch sparst Du Dir einen teuren FI-Fehlerstromschutz Typ B in der Hausinstallation und benötigst lediglich nur noch einen günstigen FI-Fehlerstromschutz Typ A.

Ein RFID Zugangsschutz ist ebenfalls vorhanden, sodass nur befugte Personen an Deiner Wallbox Strom zapfen können. Das ist eine Grundvoraussetzung, wenn Du die Wallbox auf einem Öffentlichen oder Halb-Öffentlichen Parkplatz (z.B. Firmengelände) anschließen willst. Der RFID Schutz lässt sich selbstverständlich auf Wunsch auch deaktivieren.

Leider ist im Lieferumfang nur eine einzige RFID Karte enthalten. Die Kosten für weitere Karten sind alles andere als dramatisch – aber gerade deshalb wäre eine höhere Stückzahl im Lieferumfang, wie auch bei anderen Wallbox Herstellern, wünschenswert.

Dank einer Kommunikation über LAN, Power-Line Adapter oder eine mobile Datenübertragung wird die Alfen Eve Single Pro-Line zu einer smarten Wallbox. Dieses Modell kann mit verschiedenen Backendsystemen ausgestattet werden. Am besten funktioniert natürlich das ICU EZ von Alfen.

Dieses Online-Managementsystem bietet direkt an Deinem PC, Deinem Smartphone oder Tablet eine vollständige Kontrolle über Deine Ladestationen. Das sind die Funktionen:

  • Vollständige Einsicht in die Ladevorgänge (z.B. Ladefortschritt)
  • Verwaltung des Zugangs
  • Einstellung von Öffnungszeiten
  • Assistenz per Fernzugriff
  • Übersicht all Deiner Ladestationen
Wenn Du bei der Arbeit oder Zuhause an der Alfen Eve Single Pro-Line Strom lädst, willst Du die Kosten ja vielleicht verrechnen. Mit dieser Anwendung ist dies ganz einfach & automatisch möglich. Dazu verwendet die 22 kW Wallbox den integrierten MID zertifizierten Energiezähler. MID zertifizierte Zähler müssen nicht nur präzise, sondern auch manipulationssicher sein.
 
Für das Backendsystem von Alfen werden zusätzliche Kosten berechnet, je nachdem wie die Daten übertragen werden:

 

  • SIM Karte & 1 Jahr ICU EZ -149 Euro
  • SIM Karte & 3 Jahre  ICU EZ – 299 Euro
  • LAN und ICU EZ – 199 Euro
Fazit
 
Natürlich ist die Alfen Eve Single in der Pro-Line kein Schnäppchen. Berücksichtigt man jedoch die vielen Zusatzfunktionen (RFID, MID, Display etc.) so überzeugt diese 22 kW Wallbox alles in allem doch durch eine ansehnliche Preis-Leistung. Insbesondere für Geschäftskunden, welche die Ladeinfrastruktur in Zukunft evtl. erweitern wollen ist diese 22 kW Wallbox eine gute Wahl.
 

Alfen ist übrigens in den Niederlanden ansässig. Die Wallbox Modelle werden nicht nur dort entworfen, sondern ebenfalls komplett vor Ort hergestellt. Das garantiert eine herausragende Qualität & Sicherheit.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 3: EVBox Elvi

Bild © EvBox

Die EVBox Elvi ist eine preiswerte 22 kW Wallbox mit vielseitigen Funktionen – unter anderem OCPP Kompatibilität und RFID Zugangsschutz. So ist diese Wallbox für den privaten & halböffentlichen Einsatz perfekt ausgestattet.

Zu dem günstigen Preis (unter 1000 Euro) kommt noch, dass die EVBox Elvi KfW förderfähig ist. Du erhältst 900 Euro Zuschuss, musst dafür allerdings die Ladeleistung auf 11 kW einstellen. Generell verfügt die Wallbox – je nach angeschlossenem Auto – über eine Ladeleistung von 3,7 kW bis 22 kW.

Design

Das Design der Wallbox gefällt mir ebenfalls sehr gut. Über eine schicke LED gibt die Wallbox den aktuellen Ladestatus wieder. Ein 6 Meter langes Ladekabel ist ebenfalls bereits vorhanden.

Die Elvi Wallbox ist mit einem Gehäuse der Schutzklasse IP55 ausgestattet und somit gegen leichtes Strahlwasser geschützt – und somit
für den Innen & Außenbereich gleichermaßen geeignet.

Generell ist die Bauart der EVBox sehr clever. Die Wallbox ist Modulartig aufgebaut. So lassen sich Zusatzfunktionen wie mobile Datenübertragung oder ein Typ 1 Ladekabel auswählen. Die Wallbox entspricht daher genau Ihren Wünschen.

Funktionen

Passend zur Ladestation ist die umfangreiche App Hey EVBox erhältlich (für Privat kostenfrei). So kannst Du ganz bequem auf Deinem Handy all
Deine Ladesitzungen einsehen. Des Weiteren lassen sich weitere RFID Karten anlegen oder weitere Ladestationen ins Ladenetzwerk einbinden.

Es gibt dennoch ein paar Kritikpunkte. Die Wallbox kann standardmäßig über WLAN kommunizieren. Die mobile Datenübertragung (wenn konfiguriert) nutzt das 3G Netz – was leider nicht wirklich zukunftsorientiert ist. Immerhin fallen für die mobile Datenübertragung keine weiteren laufenden Kosten an.

Außerdem solltest Du darauf achten, dass diese 22 kW Wallbox leider nicht über einen Kilowatt-Energiezähler verfügt. Die EVBox Elvi misst lediglich die Ladedauer. Daher ist dieses Modell leider nur bedingt für das öffentliche Laden geeignet. Zwar ist die Wallbox OCPP 1.6 kompatibel und es lassen sich Abrechnungen erstellen – aber eben nur auf Basis der Ladedauer.

Selbstverständlich gibt es die EVBox Elvi auch mit einem integrierten Stromzähler – für einen Aufpreis versteht sich. Allerdings sind auch diese Modelle nicht mit dem deutschen Mess- & Eichrecht kompatibel – und daher nicht als öffentliche Ladestation zu gebrauchen. Hier findest Du die EVBox Elvi Modelle mit einem integrierten MID Energiezähler.

Noch ein Lob zur Installation der EVBox Elvi: Die EVBox Connect App (für Installateure) hilft dabei die Wallbox schnell einzurichten. Dabei kann die maximale Stromstärke, die an der Ladestation erhältlich sein soll, eingestellt werden. Zudem kannst Du an dieser Stelle Deine Ladeverwaltungsplattform wählen und den Autostart verwalten. Dank der automatischen Updates ist die Wallbox ausgesprochen pflegeleicht.

Fazit

Die EVBox Elvi ist eine stimmige Wallbox mit vielseitigen Funktionen und einem guten Preis. Das macht die Wallbox für Privat- & Geschäftskunden gleichermaßen attraktiv. Für das öffentliche Laden ist diese Wallbox leider nicht geeignet – der einzige große Kritikpunkt an dieser 22 kW Ladestation.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 4: ABL eMH3

Bild © ABL

Das Besondere an dieser Wallbox von ABL: Die Ladestation verfügt über 2 Steckeranschlüsse. Dadurch kannst Du an der ABL eMH3 entweder gleichzeitig 2 Autos mit 11 kW oder ein Auto mit 22 kW laden. Die Lastverteilung erfolgt dabei selbstverständlich automatisch.

Design

Das elegante Design in Schwarz gefällt mir bei dieser Wallbox ausgesprochen gut. Die Wallbox sieht aber nicht nur gut aus, sondern ist außerdem nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt. Die eMH3 ist somit für den Innen & Außenbereich geeignet.

Somit ist die ABL eMH3 am besten für den halböffentlichen Bereich, zum Beispiel einen Firmenparkplatz, geeignet. Die Anschlüsse befinden sich seitlich links und rechts an der Wallbox. Meiner Meinung nach passt dieses Modell daher am besten auf einen Standfuß zwischen zwei Parkplätzen.

Leider sind keine Ladekabel im Lieferumfang enthalten. Achte bei der Anschaffung in jedem Fall auf eine ausreichende Länge für beide Seiten. Es lässt sich übrigens Autos mit dem Typ 1 Stecker an dieser 22 kW Wallbox laden.

Ein Nachteil ist jedoch, dass keine Kabelaufhängung vorhanden ist. Durch das einzigartige Design der Wallbox ist es auch nicht leicht eine Kabelaufhängung für zwei Ladekabel zu finden.

Funktionen

Selbstverständlich ist die ABL eMH3 mit einem RFID Zugangsschutz ausgestattet. Im Lieferumfang sind bereits 5x ID-Tag-Karten enthalten. Somit ist die eMH3 gegen Fremdnutzung geschützt. Damit sich die 22 kW Wallbox auch sonst sicher bedienen lässt sind  bereits zwei FI-Schalter inklusive Gleichstromfehlererkennung verbaut.

Leider fehlt bei der eMH3 ein Stromzähler. Für das öffentliche Laden ist dieses Modell ohnehin nicht gedacht, denn die Wallbox ist nicht mit dem OCPP Protokoll kompatibel – wie gesagt am besten ist die Wallbox im halböffentlichen Bereich.

Fazit

Größter Nachteil bei dieser hochwertigen Wallbox Made in Germany ist der hohe Preis. Etwa 2600 Euro kostet Dich dieses Exemplar – Qualität hat eben ihren Preis. Allerdings wird dieser Nachteil schnell zum Vorteil, wenn Du für die Wallbox eine KfW Förderung erhalten kannst.

Die Höhe des Zuschusses berechnet sich nämlich nicht an der Anzahl der Wallbox Modelle, sondern an den Ladepunkten. Daher kannst Du im Falle der eMH3 unter Umständen mit einer doppelten (2×900 Euro) Förderung rechnen.

In einer Doppelgarage oder an einem Firmenparkplatz auf einem Standfuß findet die eMH3 einen würdigen Platz. Willst Du zwei Elektroautos Laden, dann ist diese Wallbox die beste Wahl – die Förderung ist doppelt während die Installationskosten sich im Rahmen bewegen.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 5: Mennekes Amtron Xtra

Bild © Mennekes

Die Mennekes Amtron Xtra ist für den privaten Gebrauch gedacht, denn eine RFID Zugangssicherung ist nicht vorhanden. Im Gegenzug kann die Wallbox mit einigen Funktionen Pluspunkte sammeln – und ist außerdem für die KfW Förderung qualifiziert.

Design

Diese 22 kW Wallbox von Mennekes überzeugt schon auf den ersten Blick durch ein cleveres Design: Das Gehäuse der Wallbox fungiert gleichzeitig als Kabelhalterung. Die Wallbox ist bereits mit einem integriertem Typ 2 Ladekabel versehen – die Kabellänge ist mit 7,5 Meter außergewöhnlich lang.

Was mich etwas überrascht ist der vergleichsweise geringe Gehäuseschutz, denn dieses Modell ist nur nach der Schutzklasse IP44 zertifiziert. Für den Außenbereich ist die Wallbox dennoch grundsätzlich geeignet.

Diese Wallbox von Mennekes zeigt Dir außerdem über leicht verständliche LED Symbole den aktuellen Ladestatus an.

Funktionen

Diese 22 kW Ladestation ist eine der funktionsreichen Modelle in diesem Test. Bestes Beispiel: Die Mennekes 22 kW Wallbox ist für das Laden mit Solarstrom optimiert. Das Modell ist mit SMA Sunny Home Manager kompatibel und kann mit Deiner PV Anlage gekoppelt werden. Die Wallbox plant Deine Ladevorgänge dann so, dass Dein Eigenverbrauch optimiert wird.

Passend zum umweltfreundlichen Laden mit Solarstrom ist diese Wallbox auch KfW förderfähig. Dafür muss die Ladestation allerdings mit einer maximalen Ladeleistung von 11 kW eingerichtet werden.

Selbstverständlich ist auch diese hochwertige Wallbox mit einem Fehlerstromschutz Typ B ausgestattet. Zusätzlich ist bereits ein Leitungsschutzschalter (32 A) integriert. Das sorgt für mehr Sicherheit und geringere Installationskosten.

Mit der praktischen Charge App autorisierst und steuerst Du die Ladevorgänge an der Mennekes Wallbox. Dank einem geeichten Energiezähler hast Du einen guten Überblick über Deine Ladevorgänge.

Diese Mennekes Ladestation kann dabei über LAN oder auch WLAN kommunizieren. Mobile Datenübertragung ist zwar nicht möglich, aber da die Wallbox ohne Zugangsschutz ohnehin nicht in der Öffentlichkeit stehen sollte, ist dies kein wirklicher Nachteil.

Fazit

Diese teure Wallbox von Mennekes lohnt sich meiner Meinung nach in erster Linie für Privatkunden mit einer Solaranlage. Dank dieser Ladestation bist Du dann in der Lage, zu 100 % CO2-neutral Auto zu fahren. Was die Verarbeitung angeht, überzeugt Mennekes, wie bereits seit 1935 gewohnt, mit einem hochwertigen Produkt Made in Germany. Solltest Du nicht planen Dein Elektroauto mit Solarstrom zu laden, dann gibt es in diesem 22 kW Wallbox Test günstigere Modelle mit besseren Funktionen.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 6: ABL eMH2

Bild © ABL

Diese 22 kW Wallbox von ABL ist wiederum für den privaten Gebrauch genauso gut geeignet, wie auch für den halböffentlichen Bereich. Die 22 kW Wallbox verfügt nämlich nicht nur über einen RFID Zugangsschutz, sondern ist zusätzlich mit OCPP kompatibel.

Design

Das schlichte & funktionale Design der ABL Wallbox gefällt mir persönlich sehr gut. Die Blende der Wallbox gibt den Ladestatus über eine LED Beleuchtung der Blende wieder.

Ebenso praktisch ist, dass das Kabel einfach um die Wallbox gewickelt werden kann. Daher ist keine weitere Kabelhalterung erforderlich. Diese Wallbox gibt es übrigens mit einem fest installierten, 6 Meter langem, Typ 2 Ladekabel oder auch als Wallbox mit einer Typ 2 Steckdose. Der Preis unterscheidet sich kaum – für die Wallbox mit Ladekabel bezahlst Du etwa 50 Euro mehr.

Das Gehäuse der ABL Wallbox ist nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt. Die Wallbox ist somit für den Innen & Außenbereich gut geeignet.

Funktionen

Die ABL eMH2 verfügt zwar über einen MID zertifizierten Energiezähler, jedoch schreibt das deutsche Mess- und Eichrecht zusätzliche
Anforderungen vor. Als öffentliche Ladestation ist dieses Modell daher leider nicht geeignet.

Es gibt allerdings einige Alternativen mit eichrechtskonformen Energiezähler von ABL, welche über entsprechende Anforderungen verfügen.

ABL setzt auch bei der eMH2 Ladestation auf Deine Sicherheit und stattet die Ladestation serienmäßig mit einem FI inkl. DC-Fehlerstromsensor aus. Das spart Dir ein paar hundert Euro bei der Installation ein.

Lastmanagement beherrscht diese ABL Ladestation ebenfalls. Die ABL eMH2 ist als Master vorbereitet und kann bis zu 15 eMH2 Slave Ladestationen steuern. Die Masterladestation stellt dabei sicher, dass die Ladeleistung aller Ladestationen reduziertz wird, wenn die vorher festgelegte Maximalleistung überschritten wird. Auf diese Art und Weise nutzt Du die vorhandene Leitung optimal aus und sparst Dir die kostenintensive Aufrüstung.

Für Dein Ladenetzwerk und der Verwaltung Deiner Wallbox gibt es folgende Backend Optionen:

reev Backend Basic (2 Jahre Laufzeit – ab 0 Euro)

  • FahrerInnen kostenfrei laden lassen
  • Nutzer- und Zugangsverwaltung durch RFID Karten
  • Immer aktuell durch regelmäßige Software Updates

reev Backend Pro (2 Jahre Laufzeit – ab 346 Euro)

  • Alle Backend Basic Vorteile
  • Ladeleistungen in Rechnung stellen
  • Individuelle Nutzer(-gruppen) verwalten
  • Ladevorgänge zu selbst festgelegten Tarifen
  • Management Tools zum Steuern und Verwalten
Wie Du siehst, ist die ABL eMH2 optimal für den halböffentlichen Bereich ausgestattet. Auf einem Firmenparkplatz fühlen sich diese 22 kW Wallbox Modelle von ABL Zuhause.

Fazit

Der Preis dieser 22 kW Wallbox von ABL liegt bei etwa 2000 Euro. Für diese Summe bekommst Du im Gegenzug eine hochwertige Wallbox mit vielen Funktionen. Die Qualität von ABL (Made in Germany) überzeugt bei diesem Modell ebenso, wie das schlichte aber funktionale Design.

Allerdings ist die ABL für den privaten Gebrauch ein Overkill. Meiner Meinung entfaltet die ABL eMH2 das volle Potenzial erst als Ladeinfrastruktur, zum Beispiel auf einem Firmengelände, um eine ganze Flotte an Elektroautos schnell und zuverlässig aufzuladen.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 7: Keba KeContact x-series

Bild © KEBA

Kommen wir nun zu der umfangreichsten 22 kW Wallbox in diesem Vergleich. Die KEBA Wallbox Modelle aus der x-Series verfügen über alle Features, die man sich wünschen kann. Sowohl für den privaten, halböffentlichen, also auch für den Einsatz als öffentliche Ladestation ist die KEBA x-series perfekt geeignet.

Das beste für Privatkunden: Die Wallbox ist geeignet für die KfW
Förderung. Dafür muss die Ladeleistung auf maximal 11 kW eingestellt
werden. Allgemein kann die KEBA Wallbox mit 2,3 bis 22 kW laden.

Design

Die Ladestation ist mit einem 6 Meter langen Typ 2 Ladekabel ausgestattet. Die Kabelhalterung befindet sich unter der Wallbox und ist bereits im Lieferumfang enthalten. Das ist nicht nur praktisch, sondern sorgt auch dafür, dass die x-series nicht nur an der Wand, sondern auch auf einem Standfuß eine gute Figur macht.

Das Gehäuse der 22 kW Ladestation ist nach IP54 gegen Witterung gut geschützt. Somit ist die x-series Wallbox für den Innen &
Außenbereich geeignet.

Funktionen

Selbstverständlich ist die 22 kW Wallbox von KEBA mit einem RFID Zugangsschutz versehen. Im Lieferumfang ist bereits eine RFID Master Karte enthalten.

Die Ladestation kann sowohl über WLAN / LAN, als auch über das 4G Netz kommunizieren. Außerdem verfügt die Wallbox über einen internen Speicher, der für etwa 3 Monate ausreicht. Die KEBA x-series speichert die Daten, falls keine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann – zum Beispiel in einer Tiefgarage.

Das Besondere bei dieser Wallbox: Die Modelle der KEBA x-series sind nicht nur mit OCPP kompatibel, sondern verfügen auch tatsächlich über einen eichrechtskonformen Energiezähler – zumindest in Deutschland. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine korrekte Abrechnung bei öffentlichen Ladestationen.

Zudem ist die Wallbox in der Lage, einen externen Stromzähler mittels Modbus-TCP auszulesen. Ein DC-Fehlerstromschutz ist ebenfalls bereits enthalten.

Diese Wallbox ist außerdem als Lastmanagement Master geeignet und kann bis zu 15 weitere KEBA Ladestationen steuern. Des Weiteren ist diese Ladestation mit verschiedenen Backend-Systemen kompatibel.

Die x-Series ist übrigens auch in der Lage, mit Deiner PV Anlage zu kommunizieren. Auf diese Art und Weise kannst Du Deinen Eigenverbrauch optimieren und nur noch mit grünem Solar Strom fahren.

Ein weiteres Feature ist die Auto-Recovery Funktion von KEBA. Nach einer Ladeunterbrechung wird der Ladevorgang sicher & zuverlässig neu gestartet.

Fazit

Alles in allem kann diese KEBA Wallbox durch zahlreiche Funktionen überzeugen. Die Qualität ist auf einem hohen Niveau, immerhin stellt KEBA seit 1968 Lösungen für die Industrieautomation her. Seit 2009 bringt der Hersteller aus Österreich sein Know-how auch in die Entwicklung von Infrastruktur-Lösungen in der Elektromobilität ein. Einziger Nachteil ist der hohe Preis, den Du für eine Wallbox der x-series zahlen musst.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 8: Keba KeContact P30 b-series

Kommen wir nun zu einer KEBA Wallbox aus der b-series. Bei diesem Modell hast Du einige optionale Auswahlmöglichkeiten, mit welchen Merkmalen Deine 22 kW Wallbox ausgestattet sein soll.

So ist zum Beispiel ein RFID Zugangsschutz und eine Anbindung über WLAN / LAN oder mobile Datenübertragung auf Wunsch auswählbar. Auf diese Art und Weise kannst Du Deine Wallbox genau nach Deinen Wünschen zusammenstellen.

Design

Das Gehäuse der KEBA Wallbox besteht aus Kunststoff und ist in jedem Fall nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt. Diese 22 kW Wallbox eignet sich daher auch für den Außenbereich.

Eine Kabelaufhängung befindet sich unter dem Gehäuse der Wallbox und ist ebenfalls immer enthalten. Das integrierte Ladekabel der KEBA b-series Wallbox ist optional 4 oder 6 Meter lang.

Funktionen

Ein Feature, welches Du bei den KEBA Ladestationen der b-series immer finden wirst, ist die sogenannte Auto-Recovery Funktion. Nach einer Ladeunterbrechung, zum Beispiel durch eine Fehlerstromabschaltung oder Übertemperatur, wird der Ladevorgang automatisch neu gestartet.

Daher kannst Du Dich immer darauf verlassen, dass Dein Elektroauto durchgehend geladen wird. Übrigens kannst Du Dein Auto an dieser Ladestation mit 2,3 bis 22 kW versorgen. Diese KEBA Ladestationen sind zusätzlich auch für das Aufladen mit Solarstrom optimiert.

Die KEBA KeContact P30 b-series Ladestation verfügt serienmäßig über einen DC-Fehlerstromsensor. Du benötigst also nur noch einen günstigen FI Typ A.

Fazit

Insgesamt gefällt mir der modulare Aufbau der KEBA Ladestationen. Obwohl Du viele Auswahlmöglichkeiten hast, ist die Produktpalette auch für Einsteiger sehr übersichtlich dargestellt. Du kannst Deine Wunsch-Ladestation zusammenstellen und findest bei KEBA garantiert die passende Lösung – es ist nur eine Frage des Preises. Wobei Dir die b-series in jedem Fall eine gute Preis-Leistung bietet, bei etwa 1000 Euro starten die Ladestationen. 

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 9: Wallbox Pulsar Plus

Design

Was bei der Wallbox Pulsar sofort auffällt: Die Ladestation ist extrem kompakt – und leicht: Nur 1 kg bringt die Wallbox Pulsar auf die Waage. Ausgestattet ist dieses Modell wahlweise mit einem 5 oder 7 Meter langem Ladekabel.

In der Front sind LED verbaut, die Dich schnell und einfach über den aktuellen Ladestatus informieren. Insgesamt ist das Design schon sehr modern und ansprechend. Die Wallbox gibt es übrigens in Weiß oder Schwarz.

Das Gehäuse dient außerdem gleich als Kabelhalterung. Im Lieferumfang befindet sich zudem eine Steckerhalterung – das Ganze funktioniert aber leider nur bei einer Wandmontage.

Funktionen

Während die Wallbox Pulsar nur über eine Bluetoothkommunikation verfügt, lässt sich die Pulsar Plus auch mit dem WLAN verbinden. Das halte ich für deutlich sinnvoller. Die Bluetoothtechnologie ist fehleranfällig und lässt sich natürlich nur dann nutzen, wenn Du ohnehin bereits vor der Wallbox stehst.

Ansonsten ist die Wallbox nicht wirklich umfangreich. Es ist zum Beispiel keine DC-Fehlerstromerkennung vorhanden, was bei der Installation zu zusätzlichen Kosten (ab 300 Euro) führt.

Fazit

Da die Funktionen nicht sehr umfangreich sind, ist die Wallbox Pulsar nur für den privaten Gebrauch zu empfehlen. Insgesamt ist die Wallbox Pulsar Plus keine schlechte Wallbox – aber kann zum Beispiel mit einer eMH1 von ABL nicht mithalten.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox Nr. 10: Juice Booster 2

Bild © Juice Technology

Bei diesem Modell handelt es sich um eine mobile Ladestation mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW. Der Juice Booster 2 ist natürlich in erster Linie für Reisen gedacht und ist keine dauerhafte stationäre Ladestation.

Design

Diese Ladestation kommt bereits mit zwei Adaptern. Mit dem 32 A Adapter kannst Du Dein Elektroauto ganz einfach an einer CEE Industriesteckdose aufladen. Achte aber unbedingt darauf, dass der Juice Booster 2 lediglich über einen DC-Fehlerstromsensor verfügt.

Die CEE Steckdosen müssen zusätzlich mit einem FI-Schalter Typ A ausgestattet sein, was erst seit wenigen Jahren Pflicht ist. Ältere
Industriesteckdosen sind meist nicht zusätzlich abgesichert, sodass der Personenschutz fehlt! Außerdem sind die meisten CEE Steckdosen für eine kurze Belastung (Schweißen etc.) ausgelegt und nicht für eine stundenlange Dauerbelastung.

Planst Du also eine dauerhafte Lösung mit diesem Modell, dann lass die Steckdose und das Umfeld von einem Fachmann überprüfen. Ansonsten
besteht Lebens- und Brandgefahr!

Eine gewöhnliche Haushaltssteckdose ist noch weniger für den Dauerstrom unter einer solch hohen Last ausgelegt. Deshalb solltest Du
diese Ladestation nur im Notfall an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose anschließen – auch hier ist eine Überprüfung sinnvoll.

Immerhin Gehäuse der mobilen Ladestation besonders robust. Damit der Juice Booster 2 sicher bleibt, sind alle Komponenten schlag- und wetterfest. Die Steuerungseinheit kann sogar überfahren werden – bis zu 3 Tonnen hält das Gerät laut Hersteller aus.

Funktionen

Wie bereits erwähnt: Bei dauerhaftem Laden an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose besteht die Gefahr des Kabelbrandes. Aus diesem Grund
ist der Adapter für die Schuko Steckdose mit Temperaturfühlern ausgestattet: Sobald die Steckdose zu heiß wird, unterbricht der Juice
Booster 2 den Ladevorgang.

Es gibt noch viele weitere optionale Adapter mit denen Du den Juice Booster 2 zum Beispiel an einer 16 A CEE Industriesteckdose und vielen weiteren Steckertypen (zum Beispiel im Ausland) verwenden kannst.

Dank dem Adapter für eine Typ 2 Steckdose kannst Du den Juice Booster 2 sogar an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation verwenden und benötigst daher kein weiteres Ladekabel.

Da der Juice Booster meist in der Öffentlichkeit verwendet wird, kann dieser nur entfernt werden, wenn Du den Stecker Deines Elektroautos entriegelst. Nach 30 Sekunden Ladezeit lässt sich auch die Ladeleistung von Fremden nicht mehr manipulieren. Dadurch ist diese mobile Ladestation vor Dieben gut geschützt.

Der größte Nachteil bei dieser Ladelösung ist, dass der Juice Booster 2 nicht intelligent ist. Er ist nicht über LAN / WLAN steuerbar, hat keinen RFID Zugangsschutz und so weiter.

Fazit

Insgesamt ist der Juice Booster 2 meiner Meinung nach kein Ersatz für eine vollwertige Wallbox – nur eine Notlösung für Reisen und zwischendurch. Trotzdem kann der Juice Booster 2 einen Blick wert sein, insbesondere dann, wenn Du ohnehin noch ein Ladekabel für Dein Elektroauto benötigst.

Vorteile

Nachteile

22 kW Wallbox FAQ

Nein, das ist in keinem Fall zulässig. Die Installation einer Wallbox ist immer Aufgabe einer Elektrofachkraft.

Die konkreten Kosten für den Anschluss einer Wallbox sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Diese Faktoren erhöhen die Installationskosten:

  • Bei Deiner (meist günstigen) Wallbox ist kein FI-Schalter verbaut
  • Lange Wege, zwischen Sicherungskasten und Stellplatz
  • Schwierigkeiten bei der Verlegung, viele Wanddurchbrüche etc.
  • Alte Stromleistungen mit zu geringem Durchschnitt
  • Genehmigung & Anmeldung durch Dritte (anstatt eigener Anmeldung)

Die Installationskosten bewegen sich in der Regel zwischen 1000 und 1500 Euro.

Diese Kosten können aber auch deutlich geringer ausfallen, wenn vor Ort günstige Bedingungen vorliegen. Arbeitest Du noch vor, indem Du schonmal den Kabelgraben aushebst (mit Fachkraft absprechen!) etc. können die Installationskosten auf etwa 500 Euro gesenkt werden.

Bei alten Leitungen und vielen Wanddurchbrüchen, langen Wegen etc. können die Installationskosten auch auf 2000 Euro oder mehr steigen. Sprich Dich also mit einer Fachkraft ab und lass Dir ein individuelles Angebot (oder am besten gleich mehrere) zukommen.

Übrigens: Für die Genehmigung & Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber können zusätzlich bis zu 1300 Euro fällig werden. In der Regel musst Du also für den Anschluss der Wallbox, der Anmeldung & ggf. der Genehmigung mit etwa 2000 Euro zusätzlichen Kosten rechnen.

Die besten 22 kW Ladestationen im Vergleich

22 kW Wallbox Test1. ABL eMH1, DC-Fehlerstromsensor, kein RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Vergleich2. Alfen Eve Single Pro, DC-Fehlerstromsensor, RFID, Ladestecker PREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20223. EVBox Elvi, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Vergleich4. ABL eMH3, 2x DC-Fehlerstromsensor, RFID, 2x LadesteckerPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20225. Mennekes Amtron Xtra, FI Typ B, kein RFID, 7,5 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Ladestation6. ABL eMH2, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 Wallbox Test 20227. KEBA KeContact x-series, DC-Fehlerstromsensor, RFID, 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Ladestation Test8. KEBA KeContact b-series, DC-Fehlerstromsensor, RFID optional, Stecker oder 4 / 6 m LadekabelPREIS PRÜFEN
22 kW Wallbox Test 20229. Wallbox Pulsar Plus, DC_Fehlerstromsensor, kein RFIDPREIS PRÜFEN
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