Die 5 besten Wallbox Modelle für das Tesla Model 3

von Jonah Sandmann | Aktualisiert am

In diesem Artikel dreht sich alles um die besten Wallbox Modelle für das Tesla Model 3 – denn ich war vor kurzem selbst auf der Suche nach einer passenden Ladestation für mein eigenes Model 3.Telsa Model 3 Wallbox

Die gute Nachricht: Ich bin bereits fündig geworden! Die schlechte Nachricht: Die richtige Wallbox zu finden war schwieriger als gedacht.

Nun will ich Dir die Ergebnisse meiner Recherche präsentieren & erkläre Dir, worauf Du bei einer Wallbox speziell für das Tesla Model 3 achten musst.

Denn tatsächlich gibt es, wie bei Tesla üblich, einige Besonderheiten, auf die es auch beim Kauf einer Wallbox zu achten gilt.

Zu aller erst will ich Dir daher aufzeigen, wieso das Tesla Model 3 einzigartige Anforderungen an Deine zukünftige Wallbox stellt. Daraufhin stelle ich Dir meine 5 Favoriten vor & löse natürlich auf, für welche Wallbox ich mich am Ende entschieden habe.

Die 5 besten Wallbox Modelle im Überblick

Beste Wallbox Tesla Model 31. ABL eMH1, KfW förderfähig, DC-Fehlererkennung, Stecker oder KabelPREIS PRÜFEN
11 kW Wallbox Test2. KEBA DE Edition, KfW förderfähig, DC-Fehlererkennung, 4 m KabelPREIS PRÜFEN
Beste Wallbox Tesla Model 33. evBox Elvi, KFW förderfähig, DC-Fehlererkennung 6m KabelPREIS PRÜFEN
Tesla Model 3 beste Wallbox4. go-e Charger, nicht förderfähig, DC-Fehlererkennung, SteckerPREIS PRÜFEN
Tesla Wallbox5. Juice Booster 2, nicht förderfähig, DC-FehlererkennungPREIS PRÜFEN

Worauf Du vor dem Kauf einer Wallbox für das Tesla Model 3 achten musst

Im Prinzip gibt es drei wichtige Eigenschaften des Tesla Model 3, welche Du vor dem Kauf einer Wallbox unbedingt berücksichtigen solltest.

1. Maximal 11 kW AC Laden möglich

Tesla ist dank der vielen und leistungsstarken SuperChargern für einen unkomplizierten und schnellen Ladevorgang bekannt. Für das Tesla Model 3 sind 250 kW Leistung an einem solchen Gleichstrom (DC) Schnelllader kein Problem.

Dennoch ist an einer gewöhnlichen Wallbox maximal eine Leistung von 11 kW möglich, da es sich hier um Wechselstrom (AC) handelt. Bedeutet für Deine Wallbox Kaufentscheidung, dass eine 22 kW Wallbox keinen Sinn ergibt, denn diese würde Dein Model 3 ebenfalls nur mit 11 kW versorgen.

Das ist allerdings kein großer Nachteil, da sich eine 22 kW Wallbox für Privatpersonen ohnehin nur in wenigen Fällen lohnt. Neben den höheren Anschaffungskosten muss eine solche Wallbox zusätzlich genehmigt werden, was wiederum weitere Kosten verursacht.

Außerdem lädt das Tesla Model 3 an einer 11 kW Wallbox mit einer Batteriekapazität von 50 kWh (Standard) bzw. 80 kWh (Long Range & Performance) immer in unter 8 Stunden von 5 auf 100 %. Du kannst Dein Auto daher ohne Probleme während der Arbeit oder in der Nacht aufladen.

2. Automatische Charge Port Öffnung

Wer sein Tesla Model 3 schon einmal an einem SuperCharger aufgeladen hat, der weiß, wie unglaublich bequem die automatische Öffnung des Charge Ports ist. Man steckt den Stecker einfach ein & das Auto fängt sofort an zu laden.
Tesla Model 3 Wallbox

Einen solchen Luxus bieten Dir die gewöhnlichen Wallbox Modelle leider nicht. Hier musst Du den Charge Port im Auto, per App oder durch leichtes Drücken öffnen. Das ist natürlich keine Katastrophe, aber gerade Langstreckenfahrer werden sich hier umstellen müssen.

Es gibt hier allerdings eine Lösung, welche ich Dir am Ende dieses Beitrages noch vorstellen werde.

3. Kommunikation & Funktionen

Das Tesla Model 3 bietet Dir bereits mit der App eine sehr übersichtliche & zuverlässige Kommunikation, in der Du bereits alles Wesentliche für den Ladevorgang einstellen & überwachen kannst.

Das erleichtert Dir die Wahl der richtigen Wallbox wenigstens etwas, da eine simple Ladelösung für das Tesla Model 3 bereits ausreicht. Du kannst in der Tesla App geplante Ladevorgänge anlegen, den Ladestrom anpassen und ein Ladelimit (zum Beispiel 90 %) festlegen.

Daher ist eine Wallbox mit solchen Funktionen eigentlich nicht nötig, solange Dein Model 3 am Ort des Ladevorganges über eine Internetverbindung verfügt. Ein Internetanschluss der Wallbox ist daher eigentlich nur nötig, wenn weitere Zusatzfunktionen, wie das PV-Überschussladen gewünscht sind.

1. ABL eMH1

Bild: ABL

Zuerst will ich auf die ABL emH1 zu sprechen kommen. Diese Wallbox ist sehr kompakt und ausgesprochen preiswert. Dazu kommt, dass die Ladestation für den KfW Zuschuss in Höhe von 900 Euro qualifiziert ist – das ist mehr, als die Ladestation in der Anschaffung kostet.

Design

Mit Abmessungen von nur 22 x 27 x 11 cm ist die ABL emH1 eine der kleinsten Wallbox Modelle auf dem aktuellen Markt. Die ABL Wallbox wird in Deutschland hergestellt und ist in Silber (siehe Abbildung), aber auch in Schwarz erhältlich. Achte in beiden Fällen, insbesondere bei der schwarzen Variante darauf, dass die Ladestation nicht einer direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

Auf der Vorderseite findest Du ein Schloss vor, welche die Abdeckung der Wallbox verschließt. Im Lieferumfang befindet sich natürlich der passende Schlüssel, wodurch der Elektriker die ALB Wallbox ganz schnell und einfach Deine neue Wallbox installieren kann.

Die Kabelzuführung kann dabei übrigens von der Unterseite oder auch durch die Rückseite erfolgen. Außerdem kannst Du die emH1 sowohl an einer Wand, als auch auf einem passenden Standfuß montieren. Auf diese Art und Weise ist die ABL Ladestation vielseitig einsetzbar, denn dank der Gehäuseschutzklasse IP54 kann dieses Modell sowohl im Innen- als auch im Außenbereich installiert werden.

Zusätzlich zur Farbauswahl gibt es die ABL emH1 in zwei unterschiedlichen Ausführungen, was das Ladekabel betrifft. Diese Wallbox ist nämlich sowohl mit einem fest integriertem Ladekabel (6 Meter Länge), als auch mit einem Typ 2 Stecker erhältlich. Allerdings fehlt bei beiden Varianten eine Kabelhalterung.

Doch eine speziell für diese Ladestation entwickelte Montageplatte schafft Abhilfe. Die Halterung verfügt über eine Kabelhalterung und auf Wunsch sogar über einen Schlüsselschalter – um den fehlenden Zugangsschutz nachzurüsten.

Funktionen

Die ABL emH1 verfügt grundsätzlich über alle wesentlichen Funktionen, vor Allem die Sicherheitsmaßnahmen sind bereits verbaut – darunter der FI Typ A und ein DC-Fehlerstromschutz. Dank einer mehrfarbigen LED siehst Du direkt am Gehäuse der ABL Wallbox, wie der aktuelle Ladestatus ist. Ein Energiezähler ist ebenfalls vorhanden, allerdings ist dieser nicht einmal MID zertifiziert und dient daher eher als Informationsquelle für Privatleute.

 

Ansonsten sind kaum Zusatzfunktionen vorhanden, weder ein Zugangsschutz, noch eine App oder ähnliche Schnittstellen. Dafür ist die ABL emH1 simpel und ausgesprochen günstig. Außerdem benötigst Du kaum Zusatzfunktionen, da in der Tesla App bereits alle nötigen Einstellungen zum Ladevorgang vorgenommen werden können. Du kannst einfach Dein Tesla Model 3 an die Wallbox anstecken – fertig.

Fazit

Die ABL emH1 ist die perfekte Wallbox für Dich, wenn Du Dein Tesla Model 3 einfach nur Zuhause aufladen möchtest. Kein Schnick-Schnack, keine Solaranlage, keine hohen Kosten. Die emH1 qualifiziert sich für die KfW Förderung von 900 Euro und kostet nur rund 700 Euro. Wenn das noch nicht genug Argumente für Dich sind: Die ABL erhielt obendrein bereits Ende 2018 die ADAC Bestnote 1,0!

Vorteile

Nachteile

2. Keba Deutschland Edition

Bild: KEBA

Kommen wir nun zu einem Wallbox Modell von KEBA, welches in vielerlei Hinsicht der ABL emH1 ähnelt. Die Deutschland Edition von KEBA wurde speziell für die KfW Förderung konzipiert und ist sogar noch günstiger, als das vorherige Modell.

Design

 

Das helle Kunststoffgehäuse wird ergänzt durch eine deutliche LED Ladestatusanzeige, welche Dir klar und verständlich anzeigt, woran die Ladestation gerade arbeitet.

Dieses Modell gibt es allerdings ausschließlich mit einem fest installiertem Ladekabel, welches bedauerlicherweise nur eine Länge von 4 Metern aufweist. Du solltest daher vor dem Kauf unbedingt recherchieren, ob dies für Deine Zwecke ausreichend ist.

Immerhin kommt die KEBA Deutschland Edition immer mit einer Kabelhalterung, sodass Du das Ladekabel direkt unter der Wallbox sicher verwahren kannst. Das ist auf Dauer wirklich praktisch, denn nur so bleibt das Ladekabel sauber und wird nicht zur Stolperfalle.

Das Kunststoffgehäuse ist nach der Schutzklasse IP54 ausreichend gegen Spritzwasser geschützt und kann selbstverständlich im Innen- & Außenbereich verwendet werden.

Funktionen

Da es sich hier ebenfalls um eine sehr preiswerte Wallbox handelt ist es kein Wunder, dass die KEBA DE Edition kaum Zusatzfunktionen bietet. Die Ladeleistung lässt sich zwar noch über DIP Switches einstellen, allerdings ist das in der Tesla App oder im Model 3 selbst deutlich einfacher.

Ein DC-Fehlerstromsensor ist verbaut. Das sollte nicht unerwähnt bleiben, denn immerhin sparst Du Dir so einige hundert Euro Installationskosten.

Fazit

Insgesamt handelt es sich hier ebenso um eine sehr günstige 11 kW Ladestation, welche dank KfW Förderung besonders attraktiv ist. Zwar sind keine Zusatzfunktionen vorhanden, dafür alle wichtigen Sicherheitsmechanismen.

 Du musst Dir allerdings sicher sein, dass die 4 Meter Kabellänge für Dein Tesla Model 3 wirklich ausreichend sind, denn nachträglich verlängern lässt sich das Kabel nicht.

Vorteile

Nachteile

3. EVBox Elvi

Bild: evBox

Diese Ladestation ist im Gegensatz zu den ersten beiden Modellen etwas umfangreicher und bietet Dir einige Zusatzfunktionen. Dafür ist die EvBox Elvi mit einem Preis von über 1000 Euro deutlich teurer – immerhin ist auch diese Ladestation für die KfW Förderung qualifiziert.

Design

Optisch macht die Wallbox einen sehr schicken Eindruck, vor Allem durch einen eleganten LED Ring, welcher Dir zusätzlich den aktuellen Ladestatus anzeigt. Das Kunststoffgehäuse der EvBox ist in den Farben Weiß & Schwarz erhältlich und mit der Schutzklasse IP55 versehen.

Dieses Modell ist immer mit einem etwa 6 Meter langem, fest installiertem Ladekabel versehen. Das Gehäuse kann zwar als Kabelhalterung verwendet werden, indem Du das Kabel um die Wallbox herumwickelst, noch besser funktioniert dies jedoch mit einer separat erhältlichen Kabelhalterung.

Funktionen

 

Wie bereits angedeutet, ist die EvBox Elvi mit vielseitigen Features ausgestattet. Wichtigste Grundlage dafür ist die Schnittstelle über WLAN oder mobile Daten. Für Privatpersonen ist die Nutzung der integrierten SIM-Karte sogar kostenlos.

Durch diese Schnittstellen lässt sich die Wallbox ganz einfach einrichten. Dafür verwendest Du die EVCharge App, welche Dir die einfache Installation & detailreiche Steuerung der Ladestation ermöglicht. 

Der integrierte Stromzähler ist sogar MID zertifiziert. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Du die Stromkosten Deines Model 3 Firmenwagens mit Deinem Arbeitgeber abrechnen möchtest. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Dazu kommt die Möglichkeit die Wallbox über OCPP mit einem Backend zu verbinden, was für den oben genannten Zweck besonders hilfreich ist, denn dadurch können Abrechnungen quasi automatisch erstellt werden.

Übrigens ist die EvBox Elvi sogar für das sogenannte PV-Überschussladen geeignet und daher besonders für Solaranlagenbetreiber interessant. Zu guter Letzt: Eine DC-Fehlerstromerkennung ist selbstverständlich ebenfalls vorhanden

Fazit

Die EvBox Elvi bietet Dir einige Zusatzfunktionen, wodurch die Wallbox etwas teurer ist, als die vorangegangenen Modelle. Allerdings bietet die Wallbox im Anbetracht der Zusatzfunktionen immer noch eine gute Preis-Leistung.

Solltest Du einen Elektro-Dienstwagen fahren, dann ist diese Wallbox eine günstige Möglichkeit, um die Kosten abzurechnen. Außerdem ist die Wallbox dank laufender Softwareupdates & modularem Aufbau sehr zukunftssicher.

Vorteile

Nachteile

4. go-e Charger

Bild: go-e

Bei dem go-e Charger handelt es sich, im Gegensatz zu den vorherigen Modellen, um eine mobile Ladestation, welche an eine Starkstromsteckdose (CEE) angeschlossen werden kann.

Da es sich nicht um eine stationäre Wallbox handelt, qualifiziert sich dieses Modell nicht für die KfW Förderung.

Design

Diesen kleinen und kompakten Charger gibt es nur mit einem Typ 2 Stecker und nicht mit einem Kabel. Das ist allerdings kein großes Problem, denn Du kannst ja das mitgelieferte Typ 2 Ladekabel Deines Tesla Model 3 verwenden.

Das Kabel zwischen CEE Stecker und der Wallbox ist recht kurz, das sollte unbedingt vor der Anschaffung bedacht werden. Durch eine Montageplatte kannst Du den go-e Charger auch an einer Wand montieren. Damit die Wallbox weiter mobil einsatzfähig bleibt, ist die Ladestation nicht fest verschraubt, sondern über mehrere Hacken sicher mit der Montageplatte verbunden.

Funktionen

Diese mobile Ladestation kostet weniger als 700 Euro, bietet dafür allerdings erstaunlich viele Funktionen, darunter ein RFID Zugangsschutz. Des Weiteren gibt es eine WLAN Schnittstelle und Du kannst die Wallbox durch einen WLAN Hotspot jederzeit mit Deinem Smartphone verbinden.

Der integrierte Energiezähler ist zwar nicht eichrechtskonform, bleibt aber dennoch eine wichtige Informationsquelle, um Deinen Stromverbrauch im Auge zu behalten.

Theoretisch ist es sogar möglich, die Wallbox für das bereits erwähnte PV-Überschussladen zu nutzen, dafür sind allerdings Programmierkenntnisse vonnöten.

 

Fazit

Insgesamt handelt es sich hier um eine preiswerte Ladelösung, vor Allem wenn Du bereits über eine Starkstromsteckdose in Deiner Garage verfügst. Zwar qualifiziert sich die Wallbox nicht für die KfW Förderung, dafür fallen die üblicherweise hohen Installationskosten quasi weg.

Die mobile Wallbox kannst Du zudem perfekt auf Reisen verwenden & mit den passenden Adaptern Dein Tesla Model 3 zum Beispiel an einem Campingstecker aufladen.

 

Vorteile

Nachteile

5. Juice Booster 2

Bild: Juice Technology

Zu guter Letzt will ich Dir eine weitere mobile Wallbox vorstellen, welche vor allem für Reisen verwendet werden kann. Der Juice Booster verfügt nämlich über eine Vielzahl an Adaptern und ist auf diese Art und Weise quasi überall einsetzbar.

Designun

Der Juice Booster besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, der Juice Booster Ladestation selbst und dem entsprechenden Adapter. Letzterer kann ausgetauscht werden, sodass Du den Juice Booster an eine gewöhnliche Haushaltssteckdose oder auch an eine CEE Steckdose anschließen kannst.

Mit einem Gesamtgewicht von nur gerade einmal 2,5 kg ist der Juice Booster in der Tat eine sehr portable Ladelösung. Das robuste Aluminiumgehäuse gilt es besonders hervorzuheben, dieses ist wasserdicht und sogar überrollgeschützt.

Die Länge des Juice Booster 2 beträgt 5 Meter, es ist aber möglich zwischen dem Adapter und der Wallbox ein spezielles, 10 Meter langes Verlängerungskabel zu installieren.

Funktionen

Insgesamt wenige smarte Funktionen, aber dafür hohe Sicherheit. Dank eines bereits integrierten FI-AEV Schutzschalters bist Du mit dem Juice Booster 2 perfekt abgesichert.

Der Juice Booster 2 erkennt zudem automatisch den entsprechenden Adapter und passt die Ladeleistung an. Einige Adapter sind sogar temperaturüberwacht, die Ladestation bricht den Ladevorgang nötigenfalls ab, Du wirst dann über die Tesla App benachrichtigt.

Dank der Kabelverriegelung an Deinem Elektroauto ist der Juice Booster 2 übrigens optimal gegen Diebstahl geschützt, da es sich um eine zusammenhängende Komponente handelt. Das gilt allerdings leider nicht für den angeschlossenen Adapter. Diesen
kannst Du mit einem speziellen Zahlenschloss sichern, welcher als Zubehör erhältlich ist.

Fazit

Der Juice Booster überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitungsqualität, was bei einer mobilen Wallbox, welche ja ständig in Bewegung ist, besonders im Fokus steht. Vor allem das solide Aluminiumgehäuse der Ladestation ist unschlagbar.

Zwar sind kaum Zusatzfunktionen vorhanden, dennoch ist der Juice Booster ein Must-Have, wenn Du mit Deinem Tesla Model 3 Auslandsreisen unternehmen möchtest.

Vorteile

Nachteile

Tesla Ladekabel mit automatischer Charge-Port-Öffnung

Wie bereits angesprochen, öffnet sich der Charge-Port Deines Tesla Model 3 nur mit einem speziellen Ladekabel automatisch auf Knopfdruck – ganz wie beim Supercharger. Das ist im Alltag tatsächlich sehr praktisch, da es mit der Tesla App schon einmal ein paar Sekunden dauern kann.

Mit einem Preis von etwa 400 Euro ist das Ladekabel für Dein Tesla Model 3 definitiv kein Schnäppchen, vergleichbare Ladekabel ohne die Charge-Port-Öffnung liegen bei etwa 200 Euro. Schließe das Typ 2 Ladekabel einfach an eine Wallbox ohne fest installiertes Kabel an und schon kann es losgehen. Hier kannst Du das spezielle Ladekabel für Tesla kaufen.

Häufige Fragen zum Aufladen des Tesla Model 3

Die Dauer des Ladevorgangs hängt natürlich von der Kapazität der Batterie & der Ladeleistung ab. Das Tesla Model 3 hat in der Long Range und Performance Variante eine Akkukapazität von etwa 80 kWh. An einer Haushaltssteckdose mit 2,3 kW würde der Ladevorgang von 5 auf 90 % etwa 30 Stunden dauern.

An einer 11 kW Wallbox dagegen dauert der Ladevorgang nur noch etwa 6 bis 7 Stunden. Das hört sich zunächst nach einer langen Zeit an, doch in der Praxis kannst Du Dein Tesla Model 3 in der Nacht oder bei der Arbeit aufladen – und so jeden Tag die maximale Reichweite Deines Tesla Model 3 ausnutzen.

Übrigens wird die Ladedauer an einer 11 kW Wallbox kaum durch äußere Einflüsse (Außentemperatur, Batteriestand oder Batterietemperatur) beeinflusst, da es sich um eine sehr geringe Ladeleistung handelt. Die Ladegeschwindigkeit bleibt während des Ladevorgangs gleich.

Anders sieht es aus, wenn Du Dein Tesla Model 3 an einem Supercharger auflädst. Diese DC Ladestationen bieten Spitzenleistungen von 150 kW (Gen. 2) oder 250 kW (Gen. 3). Solche ersteunlichen Werte kannst Du allerdings nur kurz erreichen, während die Batterie recht leer und dementsprechend „aufnahmefähig“ ist. Schon nach kurzer Zeit sinkt die Ladegeschwindigkeit deutlich ab. Nach meiner Erfahrung dauert der Ladevorgang von 5 auf 75 Prozent mit 20 Minuten etwa genauso lange wie der Ladevorgang von 75 auf 95 %.

Wenn Du die Reichweite Deines Tesla Model 3 noch Jahre so gut es geht aufrechterhalten möchtest, dann solltest Du beim Laden Deines Elektroautos ein paar wichtige Dinge berücksichtigen.

Zunächst einmal solltest Du das Tesla Model 3 möglichst nicht über 90 % laden, wenn Dein Auto danach einige Zeit nicht bewegt wird, insbesondere im Sommer.

Auf der anderen Seite sollte der Akku Deines Tesla Model 3 nicht lange unter 20 % verfügen. Stell das Model 3 dann nicht einfach ab, sondern lade die Batterie wieder auf mindestens über 20 Prozent auf.

Wenn Du einen Supercharger ansteuerst, kannst Du diesen am besten immer vorher in der Navigation eingeben, dann wird die Batterie auf der Fahrt bereits für das Schnell-Laden vorkonditioniert.

Im Winter kannst Du Dein Tesla Model 3 an der Wallbox angeschlossen lassen, auf diese Art und Weise wird eine kleine Menge Strom genutzt, um den Akku auf Temperatur zu halten.

 

Übrigens gibt es bereits Umfragen welche nachweisen, dass die Lebensdauer eines Tesla Akkus deutlich besser ist, als in der öffentlichen Wahrnehmung vielfach angenommen. In diesem Artikel kannst Du nachlesen, dass die Akkus sogar nach weit über 100.000 km über eine nutzbare Batteriekapazität von mehr als 90 % verfügen.

Fazit zu den besten Wallbox Modellen für das Model 3

Wie Du in diesem Test sehen konntest gibt es einige Wallbox Modelle, welche sich für Dein Tesla Model 3 perfekt eignen. Jetzt liegt es an Dir, für Deine individuellen Vorstellungen die richtige Ladestation zu finden. Hier findest Du noch einmal die meiner Meinung nach 5 besten Wallbox Modelle für Dein Tesla Model 3 im Überblick.

Top 5 Wallbox Modelle für Dein Tesla Model 3 im Überblick

Beste Wallbox Tesla Model 31. ABL eMH1, KfW förderfähig, DC-Fehlererkennung, Stecker oder KabelPREIS PRÜFEN
11 kW Wallbox Test2. KEBA DE Edition, KfW förderfähig, DC-Fehlererkennung, 4 m KabelPREIS PRÜFEN
Beste Wallbox Tesla Model 33. evBox Elvi, KFW förderfähig, DC-Fehlererkennung 6m KabelPREIS PRÜFEN
Tesla Model 3 beste Wallbox4. go-e Charger, nicht förderfähig, DC-Fehlererkennung, SteckerPREIS PRÜFEN
Tesla Wallbox5. Juice Booster 2, nicht förderfähig, DC-FehlererkennungPREIS PRÜFEN

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